Fertigungsverfahren

GFK, Tiefziehen und PUR-RIM aus einer Hand

Je nach Bauteil, Stückzahl und Anforderung setzen wir das passende Verfahren ein. Alle Verfahren sind auch für Teile nach EN 45545-2, UL94 oder mit UV-Beständigkeit möglich.

Formteile aus GFK, Tiefziehen und RIM
GFK · CFK

Glasfaserverstärkte Kunststoffe (GFK) und CFK

Glasfaserverstärkte Kunststoffe zeichnen sich durch eine stark verbesserte Druck-, Biege-, Zug- und Schlagfestigkeit aus. Durch ihre gute elektrische Isolationswirkung sind GFK-Teile in der Elektrotechnik beliebt, etwa für Schaltschränke im Außenbereich. Ebenso finden sie Anwendung im Fahrzeugbau, im Schiffbau und bei Dekorations- und Designteilen. Für besonders leichte und steife Teile setzen wir kohlefaserverstärkten Kunststoff (CFK) ein.

Frontschürze mit Carbon-Einsatz
Frontecke für Busse

Ihre Vorteile

Warum GFK und CFK für Ihr Bauteil sinnvoll sind

  • Kostengünstige Fertigung mit beliebiger Oberfläche
  • Kleine Stückzahlen möglich
  • Günstiger Modell- und Formenbau
  • Nahezu grenzenlose Formgestaltung
  • Eigenschaften nach EN 45545-2, UL94, UV-beständig
Bodenklappe für Busse als Tiefziehteil
Tiefziehen

Thermoplaste im Vakuum-Tiefziehverfahren

Tiefziehteile sind die wirtschaftliche Lösung für Verkleidungen, Abdeckungen und Gehäuse. Die Teile erhalten ihren Feinschliff per CNC-Fräse oder in Handarbeit.

Technische Daten

Was im Vakuum-Tiefziehverfahren möglich ist

Materialstärke
bis 10 mm Ausgangsstärke
Plattenformat
bis 2500 × 1500 mm, Höhe bis ca. 750 mm
Rollenformat
bis 1000 × 600 mm, Höhe bis ca. 600 mm
Materialien
ABS, PVC, PP, LDPE, PMMA, PC, PS, PET und weitere
Oberflächen
Standard Schwarz, glasklar, milchig, genarbt, RAL-farbig
Eigenschaften
EN 45545-2, UL94, UV-beständig, antistatisch
Stückzahl
Kleinserien ab 10 Stück, auf Anfrage auch Einzelteile
Radkappe als Tiefziehteil
PUR-RIM

Polyurethan-Formteile in RIM-Injektionstechnik

Im RIM-Verfahren (Reaction Injection Moulding) entstehen Formteile aus Polyurethan, von weich bis hart und von geschäumt bis kompakt. Typische Anwendungen sind Spoiler, Schürzen, Lampenecken und Sitzschalen.

Frontspoiler für Busse im RIM-Verfahren
Heckschürze im RIM-Verfahren

Technische Daten

Was im RIM-Verfahren möglich ist

Verfahren
Hochdruck- und Niederdruckverfahren
Teilegewicht
50 bis 7000 Gramm
Bauteilgröße
nahezu beliebig
Systeme
weich bis hart, leicht bis schwer, geschäumt bis kompakt
Oberflächen
Standard Schwarz, genarbt, RAL-farbig
Eigenschaften
EN 45545-2, UL94, UV-beständig, antistatisch, elektrisch leitfähig
Stückzahl
Kleinserien ab 10 Stück, auf Anfrage auch Einzelteile
Beratung

Unsicher, welches Verfahren das richtige ist?

Kein Problem. Beschreiben Sie Ihr Teil und die Stückzahl, wir empfehlen Ihnen das wirtschaftlichste Verfahren.

Was wir von Ihnen brauchen

Eines davon genügt, CAD-Daten sind kein Muss.

  • Modell oder Musterteil
  • Skizze
  • Zeichnung
  • CAD-Daten
Lieber persönlich?03375 525730info@kst-engel.deMo–Fr 8:00–17:30 Uhr